Am 24. März wurde in Nepal aus Angst vor dem Corona-Virus eine strenge Ausgangssperre verfügt. Auch die Fairhandelsorganisation Women’s Skills Development Organization (WSDO) musste ihre Produktion und Geschäfte einstellen. Dadurch hatten die Mitarbeiterinnen kein eigenes Einkommen mehr; finanzielle Unterstützung seitens des Staates gab es keine.

Um nicht ganz unterzugehen, fahren die Lieferanten nun langsam ihre Produktion unter strengen Auflagen hoch, obwohl in Nepal die Covid-Fallzahlen noch immer ansteigen. Auch wenn in den Produktionsstätten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können, sorgen sich die Arbeiterinnen daher sehr, sich auf dem Weg von und zur Arbeit oder bei den täglichen Besorgungen mit dem Virus anzustecken. Im Ernstfall könnten sie sich keine medizinische Behandlung leisten.

Um den Frauen zumindest diese Sorge zu nehmen, übernehmen die Weltläden Iller-Lech die Kosten für eine Covid-19-Versicherung für rund 350 Mitarbeiter*innen der WSDO. Sie vermittelt den Frauen das Gefühl der Sicherheit, im Falle einer Erkrankung nicht ins Bodenlose zu fallen. Im Krankheitsfall bekommen sie etwa 5 bis 6 durchschnittliche Monatsgehälter um Krankenhaus- bzw. Lebenshaltungskosten davon zu bestreiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Aktionseite der Weltläden Iller-Lech